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Daunier, Peuketier, Griechen und Römer
Die allerersten sesshaften Einwohner stammen aus den Küstengebieten, von wo sie durch die ständig stattfindenden Invasionen aus den Balkanländern ins Landesinnere getrieben werden. Siedlungen werden in dieser Zeit hauptsächlich in Höhlen angelegt; die Menschen leben von Ackerbau und Viehzucht. Dieses System funktioniert nahezu lückenlos bis ins 7. Jhdt v.Chr, als die Daunier und Peuketier aus Illyrien ins Land strömen. Obwohl die Überlieferung besagt, dass der Ofanto die antike Grenze zwischen den beiden Völkerschaften bildete, gibt es doch deutliche Spuren daunischer Siedlungen auch im Süden des Flusslaufes, zwischen Canosa und Barletta.Diese Siedlungen sind richtige urbane Zentren und befinden sich meistens auf Hochebenen. Zwischen dem 5. und dem 4. Jhdt v.Chr begannen diese kleinen Zentren, Verteidigungsmauern zu bauen und untereinander Verbindungen durch ausgebaute Wege zu schaffen.

Mit der Kolonialisierung durch die Griechen beginnt ein neuer landwirtschaftlicher Rhythmus, die Felder werden ein Jahr lang genutzt und liegen dann ein Jahr lang brach. In der Umgebung der Dörfer beginnt die Landschaft ihr noch heute typisches Aussehen anzunehmen, die apulische Gartenlandschaft. Gleichzeitig beginnen auf der Hochebene der Murgia die ersten Rodungen und der dichte Wald verschwindet langsam. Auch die typisch mediterrane Vegetation, die "macchia mediterranea" verringert sich immer mehr, und diese Tendenz sollte sich in den folgenden Jahrhunderten noch weiter verstärken.

In der römischen Zeit wurde das peuketische und daunische Modell radikal umgeformt und in ein nationales Modell zentralisierter Entscheidungen eingebunden. Äußeres Kennzeichen sind die großen Verbindungsstraßen, die noch heute sichtbare deutliche Akzente im Land Apulien und seiner Murgia hinterlassen haben, und die enge verkehrsmäßige Anbindung der landwirtschaftlichen Standorte an die von ihnen zu versorgenden urbanen Zentren. In der Zeit der Römischen Republik bildet die Via Appia die bedeutendste Achse, die Rom über die Straße von Benevento mit Brindisi verbindet, wobei sie über Venosa und Tarent führt. Diese Verbindungsachse, die drei Jahrhunderte lang eine der wichtigsten Straßen des Römischen Reiches war, wird später durch die Via Traiana ersetzt, die zwar weiterhin Rom über Benevent mit Brindisi verbindet, jedoch im Landesinneren über Canosa, Andria und Corato verläuft und auch über eine der Küste entlang führende Parallelstrecke verfügt. Hierdurch ergibt sich ein interessantes Verbindungssystem zwischen den am Meer und den im Landesinneren liegenden Städten, das heute noch unverändert weiter existiert. Weiter nördlich wird die via Herculea gebaut, die in der Nähe von Spinazzola vorbeiführte, um Grumentum zu erreichen (das heutige Grumo Appula).

Längs dieser Achsen werden die landwirtschaftlichen Gebiete gemäß den römischen Grundsätzen der Aufteilung nach Zenturien organisiert. Diese Verteilung nach geometrischen Prinzipien (710 m im Quadrat) ermöglicht es, Soldaten, Pächter, Neusiedler usw. gleichermaßen zufrieden zu stellen. Noch heute verlaufen viele unserer Landwege und -straßen nach den Berechnungen der römischen Zenturierung, vor allem bei Canosa und Canne - dem wichtigsten Zentrum jener Zeit, das noch heute überreich ist an archäologischen Fundstücken.


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